Wasserprojekt im Norden Tansanias

Unser Hilfswerk unterstützt Wasserprojekte in der Diözese Kayanga im Nordwesten Tansanias: Wasser wird dort in den benachbarten Bergen aufgefangen und in die Dörfer der Umgebung geleitet, wo es den Bewohnern als Frischwasser zur Verfügung steht. Überdies wird in Kayanga Regenwasser, gewonnen hauptsächlich aus den Dachrinnen aller kirchlichen Gebäude, in riesigen Wassertanks gesammelt. Es steht dann der Bevölkerung bei Bedarf zur Verfügung.

Ansprechpartner vor Ort sind Pfarrer Hans Humer, ein gebürtiger Oberösterreicher, der seit 2001 die Pfarrei Kayanga leitet, sowie Father Herman Kalimwenjula, Caritasdirektor in der Diözese Kayanga. Beide arbeiten schon seit längerer Zeit mit dem Hans-Bößner-Hilfswerk erfolgreich zusammen.

Fotos: Bau eines Brunnens (links) und von zwei Trinkwasserbehältern (rechts) bei Chabalisa in der Diözese Kayanga

Bau eines Brunnens in der Nähe der Ortschaft Chabalisa

Die Brunnen werden von Einheimischen vor Ort errichtet. Sie werden händisch ausgegraben, die Brunnenwände zur Sicherung betoniert. Die wasserführenden Brunnen werden in der Regel mit Solarpumpen oder Handpumpen betrieben, bei kleineren Brunnen wird das Wasser auch mit Kübeln aus dem Brunnen geholt.

Bau zweier Wassertanks von je 60.000 Liter Fassungsvermögen

Die Wassertanks werden durch Dach-, Brunnen- oder Quellwasser gespeist. Die abgebildeten Tanks fassen je 60.000 Liter Wasser. Je nach Bedarf werden auch kleinere Einheiten mit 8.000-25.000 Litern oder sehr große Tanks mit bis zu 175.000 Litern Fassungsvermögen gebaut.

Artikel aus der Pfarrzeitschrift "Die Brücke" vom Juli 2016

Father Herman in Lauf
Hans-Bößner-Hilfswerk Lauf
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